1. Dackelgeschichte

Von Frau Hannelore Karolzak aus Nürnberg.

 

Meine Hunde-Oma hat mir den Artikel in der Zeitung „Einmal Dackel, immer Dackel „vorgelesen und mir das wunderschöne Foto mit den Rauhaardackeln gezeigt.

Ich bin Nina, eine schwarz rote Kurzhaardackeline. Ich bin in meiner Familie die beliebteste Hunderasse.

Ich kann gar nicht verstehen, warum es in Bayern so wenige Dackel gibt, obwohl wir doch eigentlich eine echte Bayernhunderasse sind. Überall laufen Möpse des Weges, obwohl mein Herrchen und ich diese überzüchteten Vierbeiner gar nicht leiden können.

Ich liebe mein Herrchen, obwohl es eine lange Zeit gedauert hat, bis ich seine Befehle befolgt habe. Na ja, so ist das nun einmal. Dafür habe ich erreicht, dass ich beim Anheben eines Fußes (kurze, krumme Dackelbeine) ein Leckerli bekomme. Den anderen Fuß heben, noch ein Leckerli. Ich könnte das ganz lange so machen, aber so ist das: Einmal rechts und einmal links und Schluss.

Bevor ich auf die Welt gekommen bin, hatte meine Hunde-Oma auch einen schwarzen Rauhaardackel, das war Tino. Der hat immer so viel gebellt. Das tu ich aber nicht!

In meiner Box darf ich mit Herrchen Autofahren. Er lässt mich nie alleine. Ich glaube, mein Herrchen ist das beste Herrchen auf der ganzen Welt. Wir gehen auch viel spazieren. Unterwegs treffen wir dann auch eine Menge Hunde, mit denen ich längst befreundet bin, große und kleine.

Meine Hunde- Oma wird jetzt 95 Jahre alt und sie erzählt mir, dass sie von klein auf immer Dackel gehabt hat. Pucki war auch ein rot- schwarzer Kurzhaardackel, wie ich. Dann kam ein brauner Langhaardackel bei meiner Tante an. Es folgte ein brauner Kaninchendackel, dann ein saufarbener Rauhaardackel wie auf dem Foto in der Zeitung.

Mein Herrchen ist bis nach Berlin gefahren, um mich mit nach Hause zu nehmen. Ich bin mittlerweile sieben Jahre alt.

Die Menschen haben jetzt alle einen Maulkorb an. Warum nur? Die beißen doch gar nicht! Na ja, den werden sie hoffentlich bald wieder absetzen dürfen.

Liebe Hundeherrchen und Hundefrauchen, ich hoffe Ihr versteht mich!

 

Ein freundliches Wau- Wau – auch an die Krummbeiner- von Nina.

 

 

 

 

 

 

 

 

Meine Hunde-Oma hat mir den Artikel in der Zeitung „Einmal Dackel, immer Dackel „vorgelesen und mir das wunderschöne Foto mit den Rauhaardackeln gezeigt.

2. Dackelgeschichte

von Petra Vogt aus Allersberg

 

Hallo zusammen!

 

Habt ihr die 1. Staffel der 3 F - Feiertage-Challenge (futtern, fernsehen, faulenzen) gut überstanden? Mein Frauchen sagt immer: nichts ist schwerer zu ertragen als eine Reihe von guten Tagen. Sie jammert dauernd, dass die Hosen schon zu eng geworden sind. Was bin ich froh, dass mein Fell mit seinen Herausforderungen mitwächst. Könnte schon sein, dass ich 100g auf der Briefwaage zugenommen habe, aber die täglichen „Grüße aus der Küche“ ( Fisch, Gans, Rindfleisch) waren einfach zu lecker.
Dafür habe ich beim Gassigehen einige Extrarunden gedreht. Ich laufe die tägliche Strecke ja ohnehin mindestens doppelt so oft als mein Frauchen.
Das macht richtig Spaß so im Zick Zack durch die Gegend zu düsen. Mein Frauchen hat schon vermutet, dass ich das „ Chaos-System“ von unserem Mähroboter abgeschaut habe, dabei ist das doch umgekehrt
. Das einzige was beim Gassigehen etwas nervt, ist das „Outdoor-schooling „Es sind zwar Ferien, aber mein Frauchen meint, bei uns Dackeln müsse man ständig auf der Hut sein, damit wir unseren Dosenöffnern nicht auf der Nase rumtanzen. Wenn die wüsste, dass wir Hunde uns die Menschen nur halten, weil wir jemand brauchen, der uns die Dosen öffnet.
So jetzt bereite ich mich langsam auf das Jahresende vor. Bin ja mal gespannt, ob es dieses Mal ohne die übliche Knallerei abgeht. Als Dackel bin ich ja schussfest, aber der Lärm stört meinen Schönheitsschlaf.

Ich wünsche Euch allen einen guten Start in ein gesundes 2021.
Wuff, wuff, euer Ole
🐾🐾